37, Rubidium (Rb)

lat. ruber = rot

Geschichte:

         
  Ar K Ca  
  Kr Rb Sr  
  Xe Cs Ba  
         
Entdeckungsdaten:  
Wann: 1861
Entdecker: Bunsen, Kirchhoff
Land: Deutschland
   
Erstgewinnungsdaten:
Wann: 1862
Erstdarsteller: Bunsen, Kirchhoff
Land: Deutschland    

Die Geschichte des Rubidiums:

1814 entdeckte der deutsche Physiker Joseph von Fraunhofer, dass im Spektrum des Sonnenlichtes bestimmte dunkle Linien auftreten. Er konnte sich das Phänomen allerdings nicht erklären.

1859 entdeckten die deutschen Physiker Robert Wilhelm Bunsen und Gustav Robert Kirchhoff, dass die Fraunhoferschen Linien durch elementspezifische Lichtabsorptionen zustande kamen. Damit war die Spektralanalyse begründet.

1860/61 entdeckten die Wissenschaftler dann durch die neue Methode in Dürkheimer Mineralwasser zwei bis dato unbekannte Elemente, von denen eines hellblaue Linien, das andere mehrere rote Linien emittierte.

1862 gelang ihnen die Isolation und Reindarstellung des Elementes, welches in der Flammenfärbung rote Linien emittierte. Dazu mussten sie 44200 Liter des Mineralwassers aufkonzentrieren, und die erhaltenen Salze analytisch voneinander trennen. Sie benannten es - nach diesen roten Linen - als Rubidium (lat. rubidus = tiefrot).

Noch 1862 gelang ihnen Reindarstellung von Rubidium durch Schmelzelektrolyse von Rubidiumchlorid.
Persönlichkeiten in Verbindung mit
der Geschichte des Rubidiums:
Robert Wilhelm Bunsen (1811-99)
Robert Wilhelm Bunsen (1811-99)
Gustav Robert Kirchhoff (1824-87)
Gustav Robert Kirchhoff (1824-87)
Joseph von Fraunhofer (1787-1826)
Joseph von Fraunhofer (1787-1826)